Sterben ist eine teure Angelegenheit und lastet oft auf den Schultern der Angehörigen. Zu Lebzeiten denken die meisten noch nicht über das Sterben nach, aber man sollte sich zumindest ein paar Gedanken um die finanzielle Seite einer Beerdigung machen. Jeder möchte würdevoll verabschiedet werden, und dazu gehört ein schöner Sarg, ein schönes Begräbnis und ein Blumenschmuck. Aber auch das Bezahlen der letzten Ruhestätte und der Behördengänge kostet so einiges. Die Schätzungen belaufen sich hierbei auf ca. 3000-6000 Euro.
Wenn man das Geld fürs Sterben nicht auf der Seite hat, wird empfohlen, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Mit Zahlung der Versicherungsbeiträge wird eine Versicherung auf den Todesfall abgeschlossen und somit die Kosten für den Ernstfall gedeckt. Der in Österreich größte Anbieter solcher Versicherungen ist der Wiener Verein. Aber nicht nur die finanzielle Seite wird hierbei angedeckt, sondern auch bei persönlichen Fragen zur Seite gestanden.
Beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung sollte darauf geachtet werden, dass keine Wartezeiten eingebaut sind, das ein Todesfall leider immer und auch plötzlich entstehen kann. Ebenfalls ist es wichtig, dass die Versicherung auch zahlt, wenn der Tod nicht im Inland eingetreten ist. Auch die Überführung in den Heimatort sollte von der Versicherungsgesellschaft getragen werden.
Eine Sterbegeldversicherung ist nicht die am dringendsten benötigte Versicherung, aber um die Angehörigen vor finanziellen Schäden zu bewahren, ist sie eine gute Vorsorge und Absicherung für den Todesfall.