Für wen ist die Sterbeversicherung? Diese Versicherung ist eine finanzielle Absicherung im Todesfall.

Dass Sterben teuer ist, ist bei vielen bekannt, doch dass man sich dafür auch absichern kann, das wissen die Meisten. Gegen den Todesfall absichern geht leider nicht, da es jeden einmal treffen wird, aber man kann etwas dafür machen, dass den Angehörigen die Kosten abgenommen werden. Dies ist möglich mit einer Sterbegeldversicherung.
Bei einer solchen Versicherung wird mit dem Todesfall eine vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt. Hiervon können Beerdigungskosten wie Blumen, Essen oder Todesanzeigen gezahlt werden. Aber auch die oft hohen Kosten für einen Sarg und die Bürokratie können übernommen werden.
Wer aber braucht eine solche Versicherung? Grundsätzlich sind Personen ab 50 Jahren die eindeutige Zielgruppe einer Sterbegeldversicherung. Diese machen sich oft schon Gedanken über den Tod und möchten alles geregelt haben. Ebenfalls interessant sind Personen, die keine sonstigen Versicherungen mit integriertem Todesfallschutz haben. Möchte diese im hohen Alter noch eine Lebens- oder Unfallversicherung abschließen, sind entweder die zu zahlenden Beiträge sehr hoch, oder die betreffenden Personen werden von den Versicherungsgesellschaften aufgrund von vorliegenden Erkrankungen abgelehnt. Bei der Sterbegeldversicherung werden meist keine Fragen zur Gesundheit gestellt, und somit kann jeder, auch mit einer Vorerkrankung, eine solche abschließen. Eine Sterbegeldversicherung ist natürlich auch für die Personen von Bedeutung, die kein Vermögen für das Alter auf die Seite gelegt haben. Wenn die Rente gerade so ausreicht und keine Ersparnisse vorhanden sind, könnte eine Beerdigung nicht aus der Erbmasse heraus bezahlt werden. Dann ist das vorhanden sein einer Sterbegeldversicherung für die Angehörigen eine Erleichterung. Dieselbe Zielgruppe sollte sich auch überlegen, ob eine Absicherung für die Pflegebedürftigkeit, für sie wichtig wäre.