Der Tod eines lieben Menschen ist für die Angehörigen immer ein schmerzhafter Moment. Wer seine Nachkommen aber vor den finanziellen Aufwendungen für die Beerdigung oder weiteren in diesem Zusammenhang stehenden Kosten schützen möchte, der sollte vorab eine Sterbeversicherung abschließen. Dabei sollte man aber einige Dinge beachten, denn nicht jedes Angebot ist zu empfehlen.
Eine Sterbegeldversicherung gibt es schon für eine Ablaufleistung von 2.500 Euro, womit schon die Beerdigungskosten gedeckt werden können. Wer bei der Versicherung auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet, der muss aber damit rechnen, dass eine Wartezeit von bis zu 36 Monaten erfüllt werden muss. Verstirbt die versicherte Person innerhalb dieses Zeitraums, so wird nur ein Teil der Versicherungssumme ausgezahlt. In der Regel sollte man aber eine Gesundheitsprüfung in Anspruch nehmen, die in der Regel auch nur aus sehr wenigen Fragen besteht. Darüber hinaus sollten unbedingt noch bestehende Klauseln geprüft werden, die eine Wartezeit verlangen. Hier sollte man sich konkret nach Details erkundigen.
Eine Reihe von Versicherungen bieten auch einen Versicherungsschutz bei Unfalltod, die in der Mehrheit jedoch nur einen sehr geringen Betrag in diesem Fall zahlen. Hier sollte man vorab überlegen, ob diese Zusatzleistung wirklich notwendig ist, zumal sie in den Beiträgen einkalkuliert ist und damit der Beitrag steigt.
Auch sollte in die Versicherung nur bis zu einem maximalen Alter eingezahlt werden, damit die Beiträge nicht über einen zu langen Zeitraum aufgebracht werden müssen. Daneben sollte auch noch geprüft werden, wie schnell die Versicherung die Leistung auszahlt. Lässt sich die Versicherung hier zu viel Zeit, dann kann das für die Nachkommen schnell problematisch werden.